Veranstaltungen
Heimelige Premiere lockt nach Deetz - Heimatverein organisiert Weihnachtsmarkt 2011
(aus VOLKSSTIMME - Anhalt-Zerbster Nachrichten v. 16.11.2011)
Deetz (dap) ● Am 3. Dezember sind Jung und Alt in Deetz zunächst zum Weihnachtsliedersingen in die Dorfk irche eingeladen. Ab 15.30 Uhr sollen dort gemeinsam bekannte Melodien zur Adventszeit angestimmt werden. Dabei begleitet Marion van Ginkel den spontan entstehenden Chor auf der Gitarre.
Anschließend ist eine Premiere zu erleben. Um 16 Uhr öffnet auf dem ehemaligen Schulhof (gleich neben der Kirche) erstmals ein Weihnachtsmarkt. Bei Kerzenlicht und Tannengrün erwartet die Besucher ein heimeliges Ambiente, das zum Stöbern und Verweilen animiert. „Es gibt mehrere Marktstände, die alle von Deetzer Gewerbetreibenden und Vereinen besetzt sind“, erzählt Annemarie Trunschel. „Die Zusammenarbeit war uns wichtig“, ergänzt die Vorsitzende
des Heimatvereins, der die Veranstaltung organisiert. Und der sich selbst einiges hat einfallen lassen, um den Gästen etwas zu bieten. So sind die Vereinsmitglieder auf dem Weihnachtsmarkt mit einer Glühwein- und einer Suppenbar vertreten. Darüber hinaus eröffnen sie an diesem Tag ihre renovierte Heimatstube.
„Und es wird eine Adventsstube geben, in der man gesellig zusammensitzen kann“, erzählt Annemarie Trunschel. Doch das ist längst nicht alles. Gegen 16.30 Uhr hat sich der Weihnachtsmann höchstpersönlich angesagt und er will kleine Überraschungen für die Kinder mitbringen. Um 17.30 Uhr beginnt dann das
Kasperletheater. Eine Feuershow folgt ab 18.30 Uhr, bevor der Abend gemütlich ausklingt. Für die Versorgung der Besucher konnte mit der Fleischerei Schüler ebenfalls ein ortsansässiger Betrieb gewonnen werden. Neben Grünkohl mit Knacker und bunten Grillspießen umfasst sein kulinarisches Angebot extra für diesen Anlass kreierte „Deetzer Kinderburger“, wie Annemarie Trunschel berichtet.
Zugleich nutzt sie die Gelegenheit zu einem Aufruf. „Wir würden uns über Weihnachtsdekoration zur Ausschmückung des Marktes freuen“, denkt sie da beispielsweise an Lichterketten oder bunte Kugeln. Und dann bleibt nur noch ein Wunsch: „Wir hoffen auf viele Besucher und dass allen der Weihnachtsmarkt gefällt“, erklärt die Vereinsvorsitzende.
Der Deetzer Teich war am 20. August 2011 wieder Kulisse für das 12. Wasserfest
Wer baute das schönste Spaßboot fürs Rennen?

Von Daniela Apel, aktualisiert. Redakt. HP, Samstag 13. August 2011 aus den Anhalt-Zerbster Nachrichten, VOLKSSTIMME
Deetz 2011. Schlümpfe, Gallier und sogar eine grazile Barbie stellten sich bereits gut gelaunt dem traditionellen Spaßbootrennen auf dem Deetzer Teich. Auch beim diesjährigen 12. Wasserfest am 20. August darf der sportlich-vergnügliche Wettstreit im Programm nicht fehlen. Der veranstaltende Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr (FFw) Deetz rief deshalb Jung und Alt zum Bootsbau auf. Der Kreativität waren dabei keinerlei Grenzen gesetzt. So manches fantasievolle Gefährt glitt da in der Vergangenheit schon übers Wasser. Und der Einsatz lohnt sich für die Teilnehmer allemal. Neben dem garantierten Spaß winkte dem schönsten Boot eine Siegprämie über 100 Euro. Interessenten schreiben an den Förderverein der FFw Deetz e.V., Am Kiebitzberg 22 in 39264 Deetz oder schickt eine E-Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
. Umrahmt wurde das um 15 Uhr startende Spaßbootrennen von einem abwechslungsreichen Programm. Bereits ab 13 Uhr konnten die Besucher des Wasserfestes im Schießen und Kegeln antreten oder ihr Glück bei der Tombola versuchen. Auf die Kinder warteten verschiedene Beschäftigungsangebote und auch für Speisen und Getränke wurde nicht nur mit Kaffee und Kuchen umfassend gesorgt. Ab 14 Uhr unterhält dann das Feuerwehr-Blasorchester die Gäste mit verschiedenen Stücken, bevor um 16 Uhr eine Modenschau zu erleben ist. Ab 19 Uhr stieg im Festzelt eine Disco und um 22.30 Uhr schließlich eine Coyote Ugly Party inklusive Feuershow. www.feuerwehr-deetz.de
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Deetzer Wasserfest erlebt gelungene 12. Auflage
>>Flotter „Whisky-Schlepper“ macht das Rennen<<
Von Daniela Apel (Text & Fotos) - Montag, 22. August 2011 - aus den ANHALT-ZERBSTER NACHRICHTEN -Volksstimme
Bei herrlichem Sonnenschein genossen zahlreiche Besucher am Sonnabend das 12. Deetzer Wasserfest. Zu den Höhepunkten gehörte einmal mehr das beliebte Rennen der Spaßboote. Fünf fantasievolle Eigenkreationen glitten bei dem vergnüglichen Wettstreit über den Teich. Darüber hinaus rundete ein unterhaltsames Programm die vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Deetz organisierte Veranstaltung ab.



Deetz. Gespannt stehen Jung und Alt am Ufer des Deetzer Teichs. Glitzernd reflektiert die Wasseroberfläche die Sonnenstrahlen. Die Bedingungen für das traditionelle Spaßbootrennen sind optimal. Zusammen mit den zahlreichen Zuschauern warten sechs Teams fröhlich auf den Beginn des vergnüglichen Wettstreits. Schließlich ist es soweit und Moderator Heiko Bergfeld bittet die Mannschaften nacheinander einzeln an den Start. Den Anfang machen die Nachwuchsbrandschützer aus Deetz. Gut gelaunt schnappen sie ihr rot lackiertes Gefährt. „Es ist aus Styropor gefertigt. Die Rohre sind fürs Gleichgewicht“, berichtet Jugendwart Steven Wilzek, wie seine Schützlinge gemeinsam an ihrem Modell „Die Jugendfeuerwehr macht Urlaub“ gefeilt haben. Zwei von ihnen greifen nun zu den Paddeln und legen los. Die erste Wendemarke fest im Blick treiben sie zunächst
etwas ab. Mit kräftigen Zügen schaffen sie es, wieder auf Kurs zu kommen. Die etwa 120 Meter lange Strecke verlangt den Wassersportlern einiges ab. „Mir tut alles weh. Es ist anstrengend“, gibt Max Techau zu. Dennoch ist der neunjährige Buhlendorfer glücklich. Für ihn stellt die Teilnahme an dem feucht-fröhlichen Ausscheid eine Premiere dar. „Es hat mich mal interessiert“, erklärt der Junge, der dafür sogar die anfallenden Unkosten von 18 Euro von seinem Taschengeld bezahlte. Als Bootskörper verwendeten sie ein Maurerfass. „Drunter kam der Schlauch von einem Traktor-Reifen und dann haben wir alles mit Holz verkleidet“, erzählt Hans-Werner Gülle, der seinem Sohn tatkräftig beim Bauen half. „Eigentlich war das Boot nur für eine Person geplant“, schildert der junge Mann, wie die Testfahrt zeigte, dass einer allein nicht ausreicht. So schwingt sich der zwölfjährige Julian Stephan
mit in das mit einem Totenkopf Segel ausgestattete „Bandidos-Boot“ seines Kumpels. Die Beiden legen sich mächtig ins Zeug und geben alles. Doch die Zeit ist ihnen eigentlich gar nicht so wichtig. Vielmehr genießen sie die Tour übers Wasser. Selbst, als der Wettstreit längst vorbei ist, kurven die Jungen noch über den Teich. Der Spaß ist das, was zählt und den haben auch die ausländischen Studierenden, die auf dem Deetzer Jugendbauernhof derzeit ein Workcamp absolvieren. Unterstützt vom Einrichtungsmitarbeiter Dieter Wilzek haben sie zusammen gleich zwei Boote konstruiert. Mit seinem gelb-schwarz-gestreiften Rumpf erinnert eines an eine Biene. An den Querstangen hängen die Fahnen der Länder, aus denen die Jugendlichen kommen. Die Flaggen von Spanien, Weißrussland, Frankreich, Tschechien, Serbien, Russland und der Ukraine baumeln da im Wind. Als „International Girls“ klettern erst die jungen Frauen auf das originelle Gefährt, das später erneut startet. Als „International Boys“ bringen die jungen Männer das Boot einige Sekunden schneller ins Ziel. Was dem anderen Modell als „Grundbaustein“ diente, verrät schon der Name: Mit der „Europa-Badewanne“ geht eine rein weibliche Besatzung ins Rennen und schlägt sich tapfer. Den Sieg holt letztlich keines der drei Workcamp-Teams. „Aber wir haben viel Spaß gehabt“, spricht Marija Radovanovic für alle Studenten. „Und wir konnten unsere Muskeln trainieren“, bemerkt sie lachend.
Selbst die Blasen an ihren Handinnenflächen nimmt sie für den lustigen Wettstreit in Kauf, an dem die Serbin nur eines nicht ganz fair findet: „Sie haben ein Kanu“, schaut sie zum „Whisky-Schlepper“ hinüber. Der schlanke, braune Rumpf gleitet flott übers Wasser. „Wie in jedem Jahr ist das wieder eine Topp-Zeit“, kommentiert Heiko Bergfeld, als der „Whisky-Schlepper“ nach 2:15,38 Minuten durchs Ziel saust. Das reicht für Lars Hiege, Robert Lange und Ria Giese, um zu gewinnen. „Mit dem Boot sind wie jetzt zum vierten Mal angetreten“, erzählt Lars Hiege, wie sie das aus zwei Regalteilen angefertigte Modell immer passend zum jeweiligen Motto umbauen. Als Schlümpfe und Mäuse flitzten sie bereits über den Teich. „Man muss eine Idee haben und dann entwickelt sie sich“, sagt Ria Giese. So widmet sich die mit Nedlitzer Verstärkung startende Badewitz/Straguther Crew diesmal dem Thema „Whisky“ und das umfassend. „Wir wissen nicht nur, wie man ihn trinkt, sondern haben auch recherchiert, wie er gemacht wird“, verweist Lars Hiege schmunzelnd auf den eigens an Land errichteten Tresen, an dem jeder einen Schluck probieren und sich zugleich über die Whisky-Herstellung informieren kann. Bleibt abzuwarten, womit sie sich im nächsten Jahr befassen. Dass sie dann wieder teilnehmen, steht fest. Neben dem schnellsten Boot wird am Sonnabend wird ebenfalls das schönste Boot gesucht. Das Ergebnis fällt hier derart knapp aus, dass es dieses Jahr keinen dritten Platz gibt, wie Heiko Bergfeld erläutert. Mit 32 Punkten geht der Titel an „Die Jugendfeuerwehr macht Urlaub“. Mit jeweils 28 Punkten teilen sich der „Whisky-Schlepper und die „International Girls“ Rang 2. Weitere Fotos zum diesjährigen Deetzer Wasserfest finden Sie übrigens im Internet unter: www.volksstimme.de -> Bilderstrecken
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Aus den Anhalt-Zerbster Nachrichten, VOLKSSTIMME v. Montag 23. August 2010
Text von Petra Wiese - Fotos Ortschronik
Neun originelle selbstgebaute Wasserfahrzeuge wurden beim 11. Wasserfest am Deetzer Teich in Jahre 2010 präsentiert. Dazu hatte der Förderverein der Deetzer Feuerwehr am Sonnabend eingeladen. Neben dem Bootsrennen und dem Spaßwettbewerb im Wasser gab es ein unterhaltsames Rahmenprogramm.

Deetz. Am Sonnabendnachmittag zog es bei herrlichstem Sommerwetter zahlreiche Besucher an den Deetzer Teich. Während schon am späten Vormittag sportlicher Betätigung nachgegangen wurde, standen am Nachmittag die selbstgebauten Boote im Mittelpunkt. Neun Eigenbaumodelle hatten sich in diesem Jahr angemeldet. Da war Biene Maja zum Vorbild genommen, da wurde dem 1. FCM gehuldigt, die Deetzer Jugendwehr präsentierte feuerwehrmäßig den Deetzer Florian.
Nach dem Schlumpferfolg im vergangenen Jahr setzten die Straguther und Badewitzer in diesem Jahr auf Mäuse. Die Männer machten auf Speedy Gonzales. Die Frauen hatten ihren Käseblitz liebevoll hergerichtet. Mit Stahlhelm und Gasmaske thronte ein ausgestopfter Armist auf dem NVA- Boot von Norman Wilzek und Michael Kaiser, die DDR-Fahne wehte am Heck. Im Rennen zeigte sich schließlich, dass DDR und ihre NVA zum Untergang verurteilt waren. Wilzek, der Vorsitzende des Feuerwehrfördervereins, und sein Co mussten schon kurz nach dem Start ins Wasser. Doch sie gaben nicht auf und zogen ihr Boot den restlichen Kurs.

Die Speedy Gonzales schaffte die Strecke in der schnellsten Zeit, in 1:44,96 Minuten. Auf Platz zwei folgten die Ludolfs. Biene Maja wurde Dritte, der Käseblitz Vierter, das NVA-Boot abgeschlagen auf dem 5. Platz in der Erwachsenwertung.
Bei den Kindern war „Günni" am schnellsten vor dem Seepferdchen, dem FCM-Boot und dem Deetzer Florian. Beim Spaß Wettbewerb konnten die eigenen Boote geschont werden. Da hatte sich der Veranstalter wieder eine nicht ganz einfache Hindernisbahn ausgedacht: Luftballons aufblasen, über ein Boot ins Wasser, über einen wackeligen Balken, Luftballons in Gummiboot laden und an zweites Boot anhängen. Fünfköpfige Besatzung ins Boot steigen und um Markierungen ins Ziel staken, Ballons in erstes Boot entladen. Der Wind machte es den Besatzungen schwer, die Ballons im Gummiboot zu halten, und auch das Staken war eine Herausforderung, was umso unterhaltsamer für das Publikum war. „Es müssen um die 1000 Menschen am Teich gewesen sein" freute sich der Deetzer Ortswehrleiter Heiko Bergfeld über den guten Zuspruch am Nachmittag.


Den Spaßwettbewerb gewann das Team Absolut Deetz, bei den Kindern die Jugendfeuerwehr Zerbst, die allerdings in dieser Kategorie alleine startete. In Auswertung des Wettbewerbs um das schönste Boot, bei dem eine Anzahl Besucher Punkte vergeben musste, ging an den Käseblitz und damit wieder an Straguth/ Badewitz.